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Fortbildung oder Studium werden auch für eine Karriere in der Logistik immer wichtiger

Seit einigen Jahren werden Fortbildungen und Studien zunehmend wichtiger für die Karriere. (Foto-Quelle: Fotolia)

Ein Studium oder eine Fortbildung haben sich bisher für Logistiker finanziell nicht in allen Bereichen gelohnt, geht aus der aktuellen BirdieMatch-Gehaltsstudie hervor. Doch das ändert sich mittlerweile, ist Bernd Vögele, Geschäftsführer des Job-Matching-Portals für Spedition, Transport, Logistik und KEP, überzeugt.

Die BirdieMatch-Gehaltsstudie hat ergeben, dass Logistiker mit Studium oder einer Fortbildung wie Verkehrsfachwirt, Betriebswirt IHK oder Meister nicht unbedingt mehr verdienen als ihre Kollegen ohne diesen Bildungsweg. Das sollte aber niemanden davon abhalten, in die persönliche Aus- und Weiterbildung zu investieren, meint Bernd Vögele, Geschäftsführer von BirdieMatch, dem Job-Matching-Portal für Spedition, Transport, Logistik und KEP: „Mir ist bewusst, dass dies bisher so war. Aber das ändert sich seit einigen Jahren. Waren bisher Studienabschlüsse nur für weiterführende Positionen, in denen fundierte betriebs- und volkswirtschaftliche Kenntnisse erforderlich sind, interessant, so wird der `akademische Vorsprung´ nun immer wichtiger. Sicher werden Kandidaten mit `Management-Genen´ auch weiterhin weit kommen. Doch ein akademischer Grad schmückt einerseits die Geschäftsführung und ist andererseits gewünscht, um mit dem Gegenüber bei den Auftraggebern auf Augenhöhe sprechen zu können. Hier gehe ich davon aus, dass die Ergebnisse des BirdieMatch-Gehaltsreports in den nächsten Jahren dieser Entwicklung Rechnung tragen werden.“

 

Praktische Erfahrungen sind auch mit Studium das A und O

Die Logistikbranche boomt, darum haben viele Bewerber – ob mit Ausbildung, Studium, Weiterbildung oder als Quereinsteiger – eine Chance auf einen Logistik-Job, ob in Speditionen und Transportunternehmen oder bei Handel und Industrie.  Die sich wandelnden Anforderungen hin zu immer komplexeren logistischen Abläufen, Datenmanagement und innovativen Geschäftsmodellen fördern allerdings die Einstellung von Akademikern. Prozessverständnis, analytische Fähigkeiten und Kreativität rücken bei Bewerbern für einige Logistik-Jobs in den Fokus der Personaler, ist unter https://tipps.jobs.de/karriere-in-der-logistik/ zu lesen.

Immerhin gibt es mehr als 160 Studiengänge mit logistischen Schwerpunkten in Deutschland, ob an Universitäten, technischen Universitäten, Fachhochschulen, privaten oder staatlichen Hochschulen oder im dualen Studium, ob als reines Logistik-Studium oder etwa Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik mit Hauptaugenmerk auf der Logistik. Einen umfassenden Überblick über sämtliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet das Internet-Portal berufswelt-logistik.de.

Vielen Personalern ist es wichtig, dass die Praxis trotz Studium nicht zu kurz kommt. Sie empfehlen duale Studiengänge, eine Ausbildung vor oder nach dem Studium, mindestens jedoch längere Praktika oder eine Werksstudententätigkeit. Dies ist auf Terminen wie Ausbildungsbörsen am Tag der Logistik von den Unternehmen immer wieder zu hören. Dieser Meinung ist auch der Dachser-Chef Bernhard Simon (https://tipps.jobs.de/karriere-in-der-logistik/) .

Hier geht es zum kostenlosen BirdieMatch-Gehaltsreport: https://www.birdiematch.de/logistik-jobs-gehaltsvergleich