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Diese 8 Punkte entlarven Sie als Workaholic im Logistik-Job

Wenn jeder Feierabend durch Arbeit ersetzt wird, könnte das auf eine Arbeitssucht hindeuten. (Foto-Quelle: Fotolia)

Leidenschaft, Engagement, Ehrgeiz: alles Eigenschaften, die essenziell für Erfolg im Logistik-Job sind. Aber man kann es auch übertreiben. Arbeitssucht ist eine Sucht und damit eine Krankheit, wenn auch nicht an einen Stoff gebunden. Und diese Krankheit wiederum belastet sowohl das berufliche als auch das private Umfeld des Süchtigen. Tückisch ist, dass die Grenze zwischen Sucht und normalem Verhalten, etwa bei einem immer mal möglichen erhöhten Arbeitsaufkommen im Logistik-Job, fließend ist.

Warum werden Menschen arbeitssüchtig? Bestätigung durch Leistung steht im Vordergrund, Einsamkeit außerhalb des Logistik-Jobs oder andere Probleme im Privatleben können ebenfalls eine Rolle spielen. Die Arbeit kann dann als Fluchtmöglichkeit dienen. Flexible Arbeitszeiten etwa erweisen sich in diesem Zusammenhang eher als Fluch als als Segen. Die Angst vor Arbeitslosigkeit kann ebenfalls ein Antrieb zu vermehrter Anstrengung sein – und sich dann verselbstständigen.

Folgende Symptome zeichnen sich bei von Arbeitssucht Betroffenen ab, schreibt Stefan Mey im Blog von karrierebibel.de unter http://karrierebibel.de/arbeitssucht/:

  1. Das gesamte Denken und alle Gespräche kreisen nur um die Arbeit und den Logistik-Job. Auch in der Freizeit oder im Urlaub kann der Betroffene nicht abschalten.
  2. Der Arbeitnehmer ist davon überzeugt arbeiten zu müssen. Ein Ausfall oder Pausen kommen nicht infrage.
  3. Es gelingt dem Arbeitnehmer nicht, Aufgaben zu delegieren. Er ist ein Perfektionist und Kontrollfreak.
  4. Umfang und Dauer der Arbeit können nicht mehr kontrolliert werden.
  5. Gleichzeitig leiden private Aufgaben, sei es im Haushalt oder in Bezug auf die Familie, den Kontakt mit Freunden und Bekannten.
  6. Es kommt zu Entzugserscheinungen inklusive körperlichen Symptomen beim Pausieren.
  7. Es stellen sich Krankheiten ein, beispielsweise Bluthochdruck, Herzschmerzen, Kopfschmerzen, Magenprobleme, Schlafstörungen, Tinnitus.
  8. Um eine gewisse Zufriedenheit zu erlangen, muss immer mehr gearbeitet werden. Der Burn-Out ist vorprogrammiert. Erst bleiben die guten Ideen weg, dann der Spaß, dann die Leistungskraft und damit die guten Ergebnisse.

Also: Kennen Sie noch einen Feierabend? Oder ist Ihr Logistik-Job mittlerweile Ihr Leben? Testen Sie sich selbst: Sind Sie schon ein Workaholic? http://karrierebibel.de/workaholic/

Eine Therapie ist übrigens wie bei jeder Sucht möglich. Hierzu sind allerdings zunächst die Voraussetzungen Selbsterkenntnis und Einsicht sowie Akzeptanz des Zustands erforderlich. Danach erst kann es an die Ursachenforschung und letztendlich die Behandlung der Sucht gehen. Vorausgesetzt, Sie wollen etwas ändern. Scheuen Sie sich dann nicht, Hilfe anzunehmen. Und bedenken Sie immer: Wie bei jeder Sucht ist ein Rückfall möglich.