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Arbeitszeugnisse: Merkmale einer schlechten Beurteilung im bisherigen Logistik-Job

Arbeitszeugnisse dürfen keine negativen Formulierungen enthalten. (Foto-Quelle: Fotolia)

Die erforderlichen Formulierungen etwa in der Abschiedsfloskel sind fast allen Arbeitnehmern bekannt. Auch, dass „bemühen“, „versuchen“ und verschiedene Standardsätze kein gutes Zeugnis für den geleisteten Logistik-Job ausmachen, ist klar.

Weniger bekannt ist vielleicht, dass ein Zeugnis auf Firmenbriefpapier geschrieben sein sollte. Fehler in der Rechtschreibung sind übrigens häufig kein Zufall, sondern bedeuten eine Wertminderung – ebenso wie die fehlende Unterschrift des jeweiligen ehemaligen Chefs. Als Stilfehler gelten zudem An- und Abführungs-, Frage- und Ausrufezeichen im Zeugnis. Und große Differenzen zwischen dem Ende der Beschäftigung im Logistik-Job und dem Datum unterhalb des Arbeitszeugnisses lassen ein langes Hin und Her um die Formulierungen des Zeugnisses vermuten.

Ein weiteres Indiz für eine negative Bewertung ist das Weglassen. Da negative Formulierungen in einem Arbeitszeugnis nicht verwendet werden dürfen, werden bestimmte fachliche Kenntnisse im Logistik-Job oder persönliche Eigenschaften eben nicht erwähnt. Ihr Fehlen weist Personaler auf einen Missstand hin.

Der Online-Recruiter Julian Steinbuch nennt in einem Online-Beitrag eine technologische Entwicklung, die Personalverantwortlichen die Auswertung von Zeugnissen erleichtert: Per Natural Language Processing (NLP) werde dem Personaler das Lesen abgenommen. Dies biete etwa die App arbeitszeugnis.io, die von Bewerbern und Personalern zum Zeugnischeck genutzt werden könne.