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Home Office im Logistik-Job: So spielt der Chef mit

Unter bestimmten Bedingungen sind Home Office Zeiten auch im Logistik-Job förderlich. (Foto-Quelle: Fotolia)

Wie überzeugen Sie Ihren Chef von Ihrer Home-Office-Idee? Nicht eben leicht in einer Branche, in der der direkte Kontakt mit Kunden, Fahrern und Kollegen äußerst wichtig ist, damit alle Prozesse reibungslos ineinander greifen und Fehlerquellen schnell erkannt werden müssen. Hier ein paar Tipps für Ihren Logistik-Job.

Digitalisierung macht Heimarbeit sicher leichter möglich. Ob die Arbeit von zuhause aus auch für Sie eine Lösung ist, sollten Sie für sich selbst prüfen. Bitte lesen Sie dazu auch unseren Blog-Beitrag unter https://www.birdiematch.de/birdieblog/news/home-office-im-logistik-job/?origin=blog

Wenn Sie weiterhin im Home Office arbeiten möchten, müssen Sie eventuell noch Ihren Chef überzeugen, der in der Regel gern den direkten Zugriff auf Ihre Person behalten möchte. Ist im Arbeitsvertrag nichts anderes geregelt, haben Sie zunächst übrigens keinen Anspruch auf die Arbeit im Home Office. Eine solche Vereinbarung kann aber jederzeit mit dem Arbeitgeber geschlossen werden.

Voraussetzungen für Home Office

Zunächst ist zu prüfen:

  • Lässt sich Ihr Logistik-Job überhaupt von zuhause aus erledigen?
  • Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden (Arbeitszimmer, Technik…)?
  • Wie können Sie Ihre Erreichbarkeit (per Internet, Skype, Telefon etc.) gewährleisten?
  • Wonach richtet sich das Maß Ihrer Arbeit im Logistik-Job? Wie ist eine Kontrolle durch Ihren Arbeitgeber möglich?
  • Welche wirtschaftlichen Vorteile hat Ihr Arbeitgeber davon, Sie von zuhause aus schaffen zu lassen? Schließlich geht es nicht um Ihre persönliche Befindlichkeit, sondern um ein mindestens genauso gutes Ergebnis wie im Büro. Klopfen Sie ab:
    - Zeitgewinn
    - persönliche Produktivität
    - Kostenersparnis für das Unternehmen.
  • Welche weiteren Argumente haben Sie? Beispielsweise:
    - Selbst im Büro läuft der Großteil der Kommunikation über technische Hilfsmittel.
    - Der Arbeitgeber kann seine Marke stärken, wenn er den weichen Faktor „Home Office“ im Angebot hat. Das zieht Bewerber an.

Miteinander Arbeiten

Damit beide Seiten auf der sicheren Seite sind und Sie in Ihrem Logistik-Job nicht in Vergessenheit geraten:

  • Vereinbaren Sie messbare Ziele.
  • Schlagen Sie vor, Ihre Arbeitszeiten aufzulisten und den gerade relevanten Projekten etc. zuzuordnen.
  • Demonstrieren Sie Erreichbarkeit, indem Sie E-Mails von Kollegen und Chefs sofort beantworten und immer ans Telefon gehen. E-Mails lassen sich auch wunderbar als virtuelle Stechuhr nutzen, da sie Datum und Zeitstempel haben.
  • Melden Sie sich mindestens einmal an jedem Home-Office-Tag bei Ihrem Vorgesetzten, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten.
  • Vereinbaren Sie Präsenztage. Diese sind auch für Sie wichtig, um persönliche Kontakte zu halten, an Meetings nicht nur per Telefonverbindung teilzunehmen und die Stimmung im Unternehmen zu erspüren. Bereiten Sie diese Tage gut vor, um positiv aufzufallen. Denken Sie daran: Ihr Verhalten an diesen Tagen ist eventuell der einzige Eindruck, den Sie bei vielen Kollegen und Vorgesetzten nachhaltig hinterlassen.
  • Zeigen Sie sich, indem Sie auch selbst Meetings – ob persönlich oder virtuell – einberufen.
  • Halten Sie alle an das Home Office für Ihren Logistik-Job geknüpften Vereinbarungen etwa bezüglich Anwesenheitspflicht und flexibler Arbeitszeiten sowie arbeitsrechtliche Besonderheiten schriftlich gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber fest.
  • Bieten Sie einen Testlauf an.

Der richtige Zeitpunkt

Wann Sie Ihrem Chef Ihr Anliegen vortragen, entscheidet eventuell über Erfolg oder Misserfolg. Zeigen Sie also zuvor Leistung, Leistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit in Ihrem Logistik-Job – und fallen Sie nicht gleich kurze Zeit nach Ihrer Anstellung mit Ihrem Anliegen unangenehm auf.

Mehr zum Thema finden Sie beispielsweise unter https://karrierebibel.de/home-office-tipps/