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Krippenszene modern - dank GPS und Logistik-Jobs

Wer kennt sie nicht – die Geschichte von der Geburt Jesu im Stall. (Foto-Quelle: Fotolia)

Jeder kennt die Geschichte von der Geburt Jesu in einem Stall, während seine Eltern auf dem Weg zur Volkszählung waren. Zu Besuch kamen bald darauf Hirten aus der Nähe und dann auch drei Weise aus dem Morgenland, die Myrrhe, Gold und Weihrauch brachten, äußerst kostbare Gaben. Wie könnte man sich die Szene heute vorstellen?

Zwei Dinge vorweg: Eine Volkszählung läuft heute in der Regel über den Postverkehr oder ein Portal im Internet. Eine Geburt in einem Stall oder verfallenen Haus ist dagegen in Krisenregionen und wenn man dann noch fremd in einer Gegend ist, aktuell leider nicht vollkommen abwegig.

Aber was ist mit Caspar, Melchior und Balthasar? Sie müssten heutzutage keine Weisen mehr sein, die die Sterne zu nutzen wissen, um den Weg zum Stall zu finden, sondern würden ein GPS-Gerät verwenden. Ob sie als Fortbewegungsmittel nun Kamele oder wüstentaugliche Paketlieferfahrzeuge vorziehen würden, sei der persönlichen Phantasie freigestellt. Wahrscheinlich wäre ein Werttransport angebracht, Gold ist gerade heutzutage wieder sehr begehrt. Caspar, Melchior und Balthasar wären bei KEP-Unternehmen angestellt und nicht die Schenkenden höchstpersönlich hätten sich auf den Weg gemacht – der Geschenkeservice der Versandhändler macht´s möglich.

Und vielleicht würde Josef ausrufen: „Maria – Hermes, DHL und UPS sind da!“ Zudem hätten die Boten keine Zeit zu bleiben, denn es wären noch viele Pakete auszuliefern. Vor der Geburt des Kindes haben sie die Massen einfach nicht geschafft – trotz all der modernen Hilfsmittel, bester Routenplanung und zusätzlichen Saisonarbeitskräften.