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Wenn der Wunscharbeitgeber auf Ihre Bewerbung für den neuen Logistik-Job nicht antwortet: So haken Sie sanft nach

Die Antwort vom Arbeitgeber lässt manchmal auf sich warten. (Foto-Quelle: Fotolia)

Die Bewerbung ist raus – schon lange. Sie warten gespannt auf eine Antwort. Und warten. Und warten… Muss das sein?



Ein bisschen Warten ist normal. Längst nicht jedes Unternehmen verschickt automatisch nach Eingang Ihrer Bewerbung eine Eingangsbestätigung. Schon gar nicht mit einer Angabe, bis wann mit einer Antwort zu rechnen ist. Doch je länger die Wartezeit dauert, desto größer wird die Ungewissheit. Sind die Unterlagen angekommen? War der Ansprechpartner der richtige? Ist die Zuordnung zu einem bestimmten ausgeschriebenen Logistik-Job eindeutig gewesen? Wie viele Bewerbungen sind wohl eingegangen, dass noch immer keine Nachricht gekommen ist?

Grundsätzlich gilt: Zwei bis drei Wochen Bearbeitungszeit sind normal. Ebenso gilt, dass höfliches Nachfragen erlaubt ist.

So geht´s:

  • Per Telefon: Sollten Sie einen Ansprechpartner oder eine Telefonnummer der HR-Abteilung haben, rufen Sie an. Fragen Sie Ihren Gesprächspartner aber zunächst, ob er Zeit hat oder ob Sie später noch einmal anrufen dürfen. Halten Sie Ihre Unterlagen bereit und telefonieren Sie nicht im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Eventuell entwickelt sich ein kurzes Jobinterview aus Ihrem Anruf. Immer können Sie Ihr Anliegen auch im Sekretariat hinterlassen.
  • Per E-Mail: Kennen Sie die relevante E-Mail-Adresse, fragen Sie auf diesem Weg nach. Das gibt dem Personaler Zeit, Ihre Unterlagen herauszusuchen und Ihnen dann zu antworten. Halten Sie sich kurz, aber begründen Sie Ihren Wunsch beispielsweise mit einem anstehenden Urlaub oder einer längeren Dienstreise, während der Sie nur schwer zu erreichen sind.

No-Gos

  • Üben Sie keinen vermeintlichen Druck aus etwa durch die Formulierung, dass Sie sich zwischen zwei neuen Logistik-Jobs entscheiden müssen o.ä. Schreiben Sie keine SMS an die genannte Telefonnummer!
  • Tauchen Sie nicht persönlich beim angeschriebenen Unternehmen auf.
  • Schreiben Sie den Personaler nicht über ein privates Social-Media-Profil an.
  • Schreiben Sie nicht an die Pinnwand des Unternehmens.

Mehr zum Thema finden Sie von Martina Kettner auf dem Portal karriere.at auf ihrem Blog unter: https://www.karriere.at/blog/bewerbung-nachfragen.html?hash=a2e85d4aea8982a29e500de998f703fc&utm_source=blogalarm&utm_medium=e-mail&utm_campaign=blogalarm&utm-content