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Was Azubis wollen – und Logistik-Jobs nur zum Teil bieten

Gute Übernahmechancen und ein angenehmes Betriebsklima sind 2 Wünsche von Azubis (Foto-Quelle: Fotolia)

Eins ist sicher: Geht es um die Übernahmechancen nach der Ausbildung in einen Logistik-Job und ein gutes Betriebsklima, können Transportunternehmen, Logistiker, Speditionen und KEP-Dienstleister punkten. Sie suchen händeringend Nachwuchs, das Klima gilt zumeist als rau und herzlich. Damit sind zumindest zwei Wünsche von Jugendlichen an einen künftigen Ausbildungsbetrieb erfüllt, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) kürzlich bei rund 2000 Bewerbern abgefragt hat.

Doch bei anderen Wünschen der potenziellen Auszubildenden können Jobs in der Logistik häufig nicht mithalten, etwa bei der guten Erreichbarkeit der Betriebe mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele Gewerbegebiete bieten genau das nicht. Ebenso wünschen sich Azubis ein gutes Image der Branche, in der sie lernen, und damit auch für ihren künftigen Job in der Logistik.

Wie es darum steht, ist lange bekannt. Die Branchenverbände bemühen sich mit Kampagnen um ein besseres Gesicht. Aber Logistik-Jobs sind – letztendlich auch aufgrund der oft nicht üppigen Bezahlung nach der Ausbildung – bei Schulabgängern nicht sonderlich gut angesehen.

Also gilt es auf der Suche nach Nachwuchs, die positiven Aussichten in der Branche, die Abwechslung im Logistik-Job und das Betriebsklima in den Vordergrund zu stellen. Merkmale wie flexible Arbeitszeiten oder Zusatzangebote sind für die Ausbildungsplatzanwärter deutlich weniger wichtig als für andere Arbeitnehmer, geht aus der Befragung hervor.